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Melissa
Melissa
Beschreibung
Volk: Hispanierin
Status: tot
Staffel: 0
Erster Auftritt: 0x01 Alte Sünden
Letzter Auftritt: 0x05 Die Abrechnung
Liste der Auftritte
Darstellerin: Marisa Ramirez
Synchronsprecherin: Maria Koschny
Bildergalerie

Melissa ist die Ehefrau von Drago und die Leibsklavin von Lucretia und verliebt sich in Gannicus.

Aussehen

Melissa ist eine attraktive Frau mit langen, schwarzen Haaren, gebräunter Haut und braunen Augen. Als Leibsklavin trägt sie bessere und feinere Kleidung als die anderen Sklaven, auch bronzene Ohrringe und hat ein Schmetterlingstattoo auf der rechten Schulter und die Haussklaven-Tätowierung von Batiatus auf der rechten äußeren Wade "Servus Batiati" (Sklave des Batiatus) in Großbuchstaben. Sie scheint etwa in den 30er-Jahren zu sein.

Ihr Kleid ist breit blau und hellblau gestreift, endet an den Knien und am Saum etwas ausgefranst, und ist im Nacken zusammengebunden, und hat so einen tiefen Ausschnitt, und ist rückenfrei. Am Knoten, um es zu öffnen, und auch an anderen Stellen, sind gedrehte Kordelschnüre mit Perlen am Ende als Verzierung angebracht. Über dem Kleid ist ein Lederband gebunden, das ihr Kleid vermutlich in Form hält.

Im Ludus läuft sie barfuß, in Capua trägt sie Sandalen und ein weißes Tuch über Kopf und Schultern. Ähnlich wie Mira, trägt auch Melissa an den Fußknöcheln halboffene Fußreifen, vermutlich aus Bronze oder leichtem Metall/Eisen.

Persönlichkeit

Melissa hat eine sehr spezielle Persönlichkeit. Sie versucht stets, obwohl sie eine Sklavin ist, ihren Herren zu gefallen. Sie kümmert sich sehr um ihre Mitmenschen und bietet anderen Sklavinnen Ratschläge, damit sie sich besser zurechtfinden. [1] Trotzdem hat sie auch ein kühles Temperament mit einem weichen Humor. Die Menschen, die ihr nahe stehen, liebt sie besonders und kümmert sich entsprechend auch sehr um sie. Außerdem ermutigt sie ihren Ehemann Drago mehrfach, dass er doch noch wieder in die Arena zurückkehren wird. Trotz dem, dass sie ihren Ehemann über alles liebt, hegt sie auch Liebesgefühle für Gannicus, seitdem sie zwangsweise miteinander geschlafen haben. [2] [3] [4]

Handlungsverlauf

Melissa wurde irgendwann in ihrem Leben zu Lucretias Leibsklavin ernannt, und bekam das Schmetterlingstattoo, was somit auch den Schutz ihrer Jungfräulichkeit beinhaltete. Irgendwann wurde sie Drago, vermutlich dem damals besten Kämpfer des Ludus, "gegeben", da er sie sich, in den Augen seiner Herrschaft, verdient hatte, und hat so ihre Jungfräulichkeit an ihn verloren. Beide, Melissa und Drago, verliebten sich im Laufe der Zeit ineinander, und wurden glücklich. Irgendwann im Laufe dieser Zeit lernte Melissa Gannicus, Dragos besten Freund und Bruder in vielerlei Hinsicht, kennen, und beide wurden ebenfalls zu besten Freunden.

Lucretia erwähnt gegenüber Naevia in Das blutige Ende, dass Melissa ihr jahrelang treu gedient hat, und für Lucretia scheinbar zu einer Vertrauten wurde, und das Melissa an Drago "gegeben" wurde.

Der Schatten des Todes

Als Drago gegen Theokoles antritt, sieht Melissa zu, wie ihr Ehemann tapfer gegen den riesigen Griechen kämpft. Drago erweist sich als Theokoles größte Herausforderung, doch dieser bringt Drago auch, durch die zugefügten Verletzungen, an die Schwelle zum Tod. Melissa sieht ihren Mann so nah am Tod, und fängt an zu schreien. Theokoles, der das hört, ist von ihrer Liebe zu Drago bewegt, und lässt ihm einen Moment Zeit, seine Waffe vom Boden aufzuheben. Genau in diesem Moment beendet der Veranstalter der Spiele den Kampf und erklärt beide Gladiatoren zu Siegern.

Gods of the Arena

Alte Sünden (0x01): Melissa sieht sich mit Lucretia und Batiatus den Kampf von Gannicus an, und steht als Lucretias Leibsklavin hinter ihrer Domina, und man sieht immer wieder ihren erfreuten Gesichtsausdruck, während Gannicus kämpft. Nach dem Kampf geht sie mit ihren Herrschaften durch die Stadt. Als Lucretia auf Gaia trifft, geht Melissa mit ihrer Herrin. In der Nacht geht Melissa auf Gannicus' Zelle zu, und fragt, ob ihm die "Belohnung" (zwei Sklavinnen) gefallen hat, und der leicht angetrunkene Gannicus antwortet, dass er sich nicht beschweren kann. Melissa geht mit den zwei Sklavinnen und Gannicus in den Ludus, und sagt zu den Mädchen, sie sollen sich gründlich waschen, sie wolle nicht, dass die beiden nach Ziegen riechen. Drago, der hinzugekommen ist, amüsiert sich darüber, und sagt seinem besten Freund, dass die anderen Gladiatoren nur von seinem Sieg reden. Melissa erwidert, dass sie auch von Dragos Siegen reden werden, wenn er wieder in die Arena zurückkehrt. Drago sagt, er wolle mit seiner Frau reden, und Gannicus verabschiedet sich. Drago fragt Melissa, ob Batiatus schon etwas über seine Rückkehr in die Arena gesagt habe, und Melissa sagt, dass sie noch nichts gehört habe, und der Dominus ein Narr wäre, ihn nicht wieder in die Arena zu lassen. Sie macht ihm weiterhin Mut, und küsst ihn, bevor sie in die Villa geht. In der Küche unterhalten sich Diona, Naevia und die beiden anderen Sklavinnen über Gannicus' Schwanz, als Melissa dazukommt, und Diona mit den anderen beiden Mädchen zum Baden schickt, und sich mit Naevia unterhält, und ihr rät, nicht mehr über dieses Thema zu reden, so aufregend es auch sein mag. Melissa fügt hinzu, was Gannicus angehe, sie habe schon längere gesehen. Melissa kommt mit Naevia in den Raum, und schenkt Gaia Wein nach, und antwortet auf Lucretias Frage, ob er zufriedengestellt wurde, dass das der Fall ist. Sie stellt die Kanne zur Seite, und Lucretia wirft ihr beruhigende Blicke zu, als sich die Unterhaltung der beiden Römerinnen Drago und seinem Kampf mit Theokoles und Gannicus zuwendet.

Am nächsten Tag steht Melissa neben ihrer Herrin, als Batiatus von dem kommenden Kampf auf dem Marktplatz erzählt, und folgt ihr, als Lucretia, Gaia und Quintus sich in einem abgetrenntem Raum weiter unterhalten. Später am Abend erwähnt Batiatus Melissa gegenüber Drago, und schickt sie früher als geplant in seine Zelle, als Dank für dessen ehrliche Antwort, wer den Ludus am besten auf dem Markt vertreten kann. Melissa steht mit offenen Haaren vor ihrem Altar in Dragos Zelle, und er fragt sie, ob ihre Gebete von den Göttern je erhört wurden, woraufhin sie antwortet, dass sich die Götter ihr nicht in Worten offenbaren. Drago erzählt ihr, dass Batiatus Gannicus als Kämpfer ausgewählt hat, und Melissa sagt, dass die Arena der richtige Ort für Dragos neue Triumphe sein wird, und sie zusehen wird, wenn er wieder zu alter Größe aufsteigt. Sie zieht ihr Kleid aus, und die beiden schlafen miteinander. Später bringt Drago sie zurück zum Gittertor, und beide sagen, dass sie von den Berührungen des jeweils anderen träumen werden, bevor Melissa zurück in die Villa geht.

Am nächsten Mittag geht Melissa mit den anderen, sowie Gannicus, auf den Marktplatz. Sie sieht besorgt aus, als Gannicus Tacitus seine Schwerter gibt, und sich die Augen verbindet, sodass er jetzt blind kämpft. Während des Kampfes verzieht Melissa das Gesicht, und leidet wie viele andere Zuschauer, mit ihm mit. Gannicus schafft es jedoch Otho zu besiegen, und Melissa ist erleichtert und glücklich, dass er zwar verletzt ist, aber noch lebt. Am Abend in der Villa schenkt Melissa Lucretia zu Trinken nach, als auch Batiatus mit Lucretia und Gaia Gannicus' Sieg feiert.

Die Berufung (0x02): Melissa wird von Naevia erwähnt, als Gaia sich freundlich über Dionas Unschuld und Jugend amüsiert, und Naevia sagt, dass Melissa zur Vorsicht in sexuellen Dingen rät, und Gaia erwidert, dass das nur eine Frau sagen könne, die nur allein mit ihrem Mann schlafe, und nicht auch mit anderen Männern.

Am Abend sitzt Gannicus mit Drago in dessen Zelle und trinkt Wein, als Melissa hinzukommt, und sagt, sie wusste nicht, dass Drago und sie Gesellschaft haben würden, Drago erwidert, dass Gannicus bald gehen werde. Gannicus fragt Melissa, wer der bessere Kämpfer heute war, und Melissa antwortet, ihr Ehemann, und Gannicus sagt lachend, sie sei durch den Titel Ehefrau beeinflusst, und das sich er und Drago eines Tages auf dem Sand der Arena gegenüberstehen werden, und das es dann eine echte Entscheidung geben werde. Sie fragt ihn, was er tun würde, wenn beide sich wirklich gegenüberstünden, und Gannicus antwortet, er werde ihrem Mann einen glorreichen Tod gewähren. Melissa weist ihn zurecht, dass er sich nicht darüber lustig machen sollte, einen Freund zu töten, da dies tatsächlich eintreten könnte. Gannicus lacht, und sagt, wie gut die beiden doch zusammenpassen, und das sie als Sklaven nur wirklich frei seien, wenn sie kämpfen. Gannicus steht auf und sagt, er habe noch etwas vor, und Melissa sagt zu ihm, dass er und Drago füreiander gemacht seien, da beide ihr wahren Gedanken verbergen, und Gannicus versuche, jeden auf Abstand zu halten. Gannicus widerspricht, er halte sie nicht auf Abstand, und das sie beide seine besten Freunde sind. Melissa fragt, was er tun würde, wenn er in eine Situation komme, aus der er sich nicht heraus-lachen oder -kämpfen kann. Gannicus antwortet grinsend, dann würde er es mit Sex versuchen, bevor er geht.

Am nächsten Tag begleitet Melissa Lucretia und Gaia in die Stadt, die Varus abpassen und in die Villa bringen. Am selben Abend geht Melissa mit einer Karaffe auf den Balkon, als Varus eine Vorführung von Gannicus' Können verlangt. Als Batiatus behauptet, niemand könne sich mit Gannicus messen, sehen sich Melissa und ein sichtlich getroffener Drago an. Nach dem Kampf zwischen Gannicus und Crixus, als dieser am Boden liegt, und Gaia entscheidet, dass er weiterleben darf, sieht Melissa, die neben Diona und Naevia steht, hinunter auf den Kampfplatz. Melissa hört vermutlich auch das folgende Gespräch zwischen Gaia, Batiatus und Lucretia mit, als Gaia ihnen rät, Gannicus geölt und parfümiert heraufzubringen. Melissa steht im abgetrennten Raum neben Lucretias und Varus' Liegen, als Batiatus mit Gannicus hereinkommt, und dieser ihr kurz einen Blick zuwirft. Varus geht um Gannicus herum und fasst ihn an, als Batiatus sagt, dass Gannicus einem Gott gleichkomme, und die Arena sein Olymp sei, sieht Melissa kurz zu Gannicus, der mit ungerührter Miene versucht, alles auszublenden. Varus erwidert auf Batiatus Loblieder auf seinen ersten Kämpfer, das ihn übertriebene Geschichten nicht beeindrucken, und fasst dem Gladiator zwischen die Beine, was Melissa den Blick abwenden und Gannicus mit stoischer Miene schlucken lässt. Varus fragt ihn, ob er "damit" genauso geschickt sei wie mit dem Schwert, und Gannicus' Blick streift Melissas, als er zögernd nickt. Varus sagt, er möchte eine Vorführung, und man sieht die Abgestoßenheit und das Entsetzen in Melissas Blick, während Gannicus kurz die Augen schließt. Als sich Lucretia und Batiatus zurückziehen wollen, um Varus mit Gannicus ungestört zu lassen, erklärt Varus ihnen, dass er das anders gemeint hat, was Gannicus aufatmen lässt, und deutet auf Melissa und sagt, dass Batiatus Gannicus befehlen solle, Melissa "zu ficken", und er werde sich das ansehen. Melissa erschrickt, und sie und Gannicus tauschen einen Blick aus; als Lucretia versucht, Melissa davor zu schützen, wird sie jedoch von Varus und Batiatus daran gehindert. Gannicus sieht unbehaglich Melissa an, und sie sieht ihn mit dem gleichen Gefühl im Blick an, als sie zitternd einatmet und schluckt.

Melissa und Gannicus stellen sich einander gegenüber. Melissa wirft, mit Tränen in den Augen, Lucretia einen Blick zu, diese sieht Melissa entschuldigend an, als Varus Gannicus befiehlt, Melissa das Kleid auszuziehen. Gannicus sieht kurz zu Batiatus, der mit versteinerter Miene nickt. Melissa muss sich beherrschen, nicht loszuweinen, als Gannicus ganz vorsichtig den Träger löst, und ihr Kleid zu Boden fällt. Gannicus, der nun ebenfalls nackt ist, legt Melissa so sanft wie möglich auf den mit Fellen bedeckten Boden, und als er zögert, sagt sie zu ihm, dass er es einfach tun soll. Melissa schließt die Augen, als Gannicus mit größter Vorsicht in sie eindringt. Gannicus sieht aus, als fühle er sich vollkommen furchtbar. Sie dreht den Kopf zur Seite, als er sich in ihr zu bewegen beginnt, und ihr Körper geht mit, als seine Bewegungen schneller werden. Melissa sieht Gannicus wieder an, und legt ihre Hände auf seinen Hintern, und sie beginnt, mit Gannicus' Bewegungen mitzugehen. Als diese immer schneller, und wie es wirkt, intensiver werden, drückt sich Melissa enger an ihn, und beide haben schließlich gemeinsam ihren Höhepunkt. Melissa lässt sich zurücksinken und öffnet die Augen, löst ihre Hände von Gannicus' Seiten, und sieht ihn mit Scham an, bevor sie sich unter ihm herausdreht und aufsteht.

Batiatus erfährt, dass Drago unbeabsichtigt Tacitus getötet hat, und Drago bittet darum, seine Frau sehen zu dürfen, und Batiatus sagt, er werde sie zu ihm schicken, wenn Melissa mit ihren Pflichten fertig sei. In den Schatten im Hintergrund sieht man, wie Gannicus und Melissa sich wieder anziehen. Gannicus sieht kurz zu Melissa, die jedoch auf den Boden sieht, während sie ihr Kleid richtet, als Varus sich verabschiedet. Batiatus wendet sich an Melissa und Gannicus, und sagt ihnen, dass sie niemals darüber reden dürfen, wie sie es geschafft haben, dass Gannicus in Varus' Spielen im Primus kämpft, sonst wäre nicht nur Melissas Ehemann vernichtet. Melissa wäscht sich mit einer Schüssel voll Wasser und einem Lappen, während sie bitterlich weint. Danach wird Melissa von zwei Wachen zu Drago, und Gannicus wieder in seine Zelle gebracht, während sie sich über den Platz hinweg ansehen, bevor Melissa den Blick abwendet, und Gannicus durch das Gitterfenster über seiner Zellentür Melissa nachsieht. Melissa kommt mit traurigem Blick in Dragos Zelle, und sieht ihren Mann mit der Weste von Tacitus auf der Pritsche sitzen, und Drago, mit Tränen in den Augen, steht auf und sagt, er habe heute etwas Furchtbares getan. Melissa sieht seine frische Wunde, und eine Träne läuft über ihre linke Wange, als sie ihrem Mann sagt, sie müssten tun, was sie tun müssen in diesem Haus, und umarmt ihn, während ihr eine weitere Träne über die linke Wange rinnt.

Das Familienoberhaupt (0x03): Als Batiatus seinen Männern am nächsten Morgen verkündet, das Gannicus im Primus kämpfen wird, steht Melissa hinter Lucretia, die Gaia entschieden entgegnet, dass die "Vorstellung", die zum Primus-Kampf geführt hat, sich nicht wiederholen wird, und Melissa sieht Lucretia hinter deren Rücken ausdruckslos an. Melissa fängt Gannicus' Blick auf, als Batiatus Drago als neuen Trainer vorstellt, sieht jedoch weg. Melissa geht zwischen Gannicus und Drago durch die Villa, als Drago Gannicus dazu gratuliert, dass er im Primus kämpfen darf, und dass er, genaus wie Varus, beeindruckt ist von seiner kämpferischen Darbietung. Gannicus sieht kurz zu Melissa, und spielt seine Leistung herunter. Melissa fügt an, dass jeder der beiden dem Ludus Ehre mache, jeder auf seine Art, bevor Gannicus sich schweigend verabschiedet und geht. Drago ist aufgefallen, dass Gannicus ihm kaum in die Augen sehen konnte, was Melissa wie ertappt zur Seite sehen lässt, was Drago darauf zurückführt, dass Gannicus jetzt Dragos Befehlen gehorchen muss, doch Melissa beruhigt ihn, dass Gannicus sich noch mit seiner neuen Position anfreunden muss und seine Gedanken bei den Spielen sind, und Drago von nun an an die Unterweisung der Männer denken muss. Melissa fährt fort, dass sie weiß, dass er sich das nicht gewünscht hat, und dass er sich das dennoch verdient hat. Drago entgegnet, ob das wirklich so ist, da er dafür Tacitus' Leben nehmen musste, und dieser ihn zu dem Mann machte, der jetzt vor ihr steht. Melissa antwortet, dass es kein Verrat war, was er getan hat, und dass sich manche Taten nicht vermeiden lassen, wenn einem keine Wahl gelassen wird, und denkt dabei auch an den letzten Abend. Sie muntert Drago auf, indem sie sagt, dass sie auf die kommenden Tage schauen sollen, und sich darauf freuen. Melissa steht im mit Tüchern gebauten Zelt mit einer Karaffe in den Händen, in dem sich Batiatus, Lucretia und Gaia vergnügen. Nachdem Titus Batiatus hereinpatzt, weist Lucretia Melissa an, ein Festmahl vorbereiten zu lassen, und den besten Falerner-Wein vom Markt von Capua zu kaufen, "nicht diesen Mist von Flavius." Melissa bestätigt dies, und geht los, um alles vorzubereiten. Am Abend hilft sie Lucretia dabei, sich fürs Schlafengehen bereit zu machen, und nimmt ihren Schmuck entgegen, und bringt die Sachen ihrer Herrin weg.

Am nächsten Morgen reicht sie Titus eine Schale mit Essen, und sagt, dass die Ankunft des Dominus die Herzen erfreue, woraufhin Titus freundlich antwortet, nur diejenigen, die noch ein Herz haben, und bedankt sich bei ihr, und Melissa geht wieder hinein. Stunden später steht Melissa mit auf dem Balkon, als Gannicus im Training gegen Barcas kämpft, als Gaia sich mit Lucretia über Gannicus und den Abend unterhält, an dem Melissa mit ihm schlafen musste, und Lucretia Melissa einen Blick zuwirft, um Gaia verstehen zu geben, dass sie das Thema ruhen lassen soll, da es Melissa unangenehm ist, daran erinnert zu werden. Naevia kündigt neue Besucher an, und Melissa geht mit den anderen in die Innenräume, wo Varus und Cossutius sich aufhalten. Lucretia und Gaia begrüßen sie, und Varus erklärt, dass er nicht wegen Batiatus hier ist, und Cossutius von den anderen "geheimen Freuden" des Hauses vorgeschwärmt hat, als von den Gladiatoren. Varus geht auf Melissa zu, und Lucretia rettet sie, indem sie sagt, dass das Ganze eine einmalige Ausnahme war, Melissa wirft einen Blick zu Varus, was dieser nicht merkt, und Varus entgegnet, dann werde er wohl zu Vettius gehen müssen, und droht ihr indirekt den Primus wegzuehmen. Gaia will schon Gannicus vorbereiten lassen, als Melissa das Schlimmste befürchtet, doch Lucretia rettet sie erneut, und bietet, eher widerstrebend, Varus und Cossutius stattdessen einen Gladiator ihrer Wahl und Naevia oder Diona, da beide noch Jungfrauen und daher noch "unberührt" sind, an. In der Villa hat Cossutius Rhaskos ausgewählt, jedoch vollkommen verdreckt, und Lucretia sagt zu Naevia und Diona, sie sollen ihre Kleider ausziehen, während Naevia und Diona sich an den Händen nehmen, und als Cossutius ihre Jungfräulichkeit überprüft, verzieht Melissa das Gesicht und wendet angewidert den Blick ab. Lucretia sagt zu Melissa, sie solle sich in den Vorhof zurückziehen, und erst wiederkommen, wenn sie Lucretias Mann und Titus kommen sieht, und Melissa geht, nicht ohne den beiden Mädchen einen mitfühlenden Blick zuzuwerfen. Melissa kommt mit Lucretia, Gaia, und deren Leibsklavin auf den Balkon gerannt, als die Gladiatoren sich prügeln, und als Titus dem ein Ende macht, und Gannicus erfährt, dass er nicht in den Spielen kämpft, sieht er nach oben und sieht Melissa an, die traurig zurücksieht. Als Batiatus und sein Vater in die Villa gehen, laufen beide Römerinnen schnell vom Balkon, Melissa sieht aber noch einmal kurz zu Gannicus hinunter.

Am nächsten Morgen, als sich Crixus, Gnaeus, Barcas und Auctus zur Arena aufmachen, steht Melissa auf dem Balkon in der rechten hinteren Ecke. Als Lucretia ihrem Schwiegervater einen Becher mit gesüßtem Wein reicht, steht sie direkt daneben, und als Titus Lucretia lobt, huscht ein Lächeln über ihr Gesicht. Später in der Arena sitzt sie mit unbewegter Miene hinter Lucretia auf den Rängen, und sieht sich den Kampf an, als Batiatus von seinem Gespräch mit Crixus wiederkommt. Sie sieht kurz zu Gaia, als diese erwähnt wie bedauerlich es sei, dass der Primus ohne Gannicus stattfindet. Als Barcas seinen Kontrahenten in die Zuschauermenge schleudert, bleibt sie, im Gegensatz zu vielen anderen, unbewegt auf ihrem Platz sitzen. Als Varus entscheidet, dass Gnaeus leben darf, wirkt sie erleichtert. Bei Titus Batiatus' Rede und Vorstellung der Gladiatoren Crixus und Auctus, hört sie gespannt zu. Beim Kampf zwischen den Beiden und als Crixus Auctus tötet, verfolgt sie das Geschehen und wirkt kurz angespannt, als nicht ganz klar ist, wer von beiden überlebt. Crixus erhält am folgenden Abend das Mal des Hauses Batiatus und Melissa steht dabei auf dem Balkon neben Lucretia.

Hinter der Maske (0x04): Nach den Spielen in der alten Arena geht Melissa hinter Lucretia und Gaia durch die Stadt, als sie auf dem Marktplatz auf Petronius treffen, einem Freund von Varus und Cossutius, der von den "besonderen Freuden" des Hauses Batiatus gehört hat. Gannicus sitzt nachdenklich in seiner Zelle, während die anderen trainieren, und sieht zum Balkon hoch, doch der ist leer. Als Melissa mit Lucretia und Gaia zurück in die Villa kommt, bedienen Melissa und Gaias Leibsklavin sie, und reichen ihnen Erdbeeren und etwas zu trinken, und stehen dann hinter den Stühlen bzw. Liegen, und hören so die Fest/Orgien-Besprechung von Batiatus, Lucretia und Gaia mit an. Am Abend geht Melissa, begleitet von einer Wache, in den Ludus. Gannicus, der gerade aus dem Bad kommt, sieht sie, und spricht sie an, doch Melissa sagt, sie wolle nicht mit ihm reden. Gannicus sagt, es gehe um etwas Wichtiges, und die Wache wird von Melissa weggeschickt. Gannicus sagt Melissa auf den Kopf zu, dass sie seinem Blick ausweicht, sie antwortet, dass er das auch tun sollte, um keinen Verdacht zu erregen. Doch Gannicus erwidert, ob es nicht auch auffallen würde, wenn zwei Freunde nicht mehr miteinander reden, und man sieht die Emotionen in ihrer beider Augen. Gannicus fährt fort, "das was zwischen uns passiert ist", und Melissa beendet seinen Satz mit den Worten, "haben wir uns nicht ausgesucht", und dass sie nie wieder daran denken und niemals davon sprechen dürfen. Melissa will weitergehen, doch Gannicus vertritt ihr den Weg, und sagt, dass seine Zunge einer solchen Warnung gehorchen will, und fügt leiser hinzu, doch der Gedanke an sie erweise sich als widerspenstiger. Melissa geht innerlich auf Distanz und sagt, dass mit der Zeit die Erinnerung verblasse, wie alles, was ihnen an Widrigkeiten widerfahre, und geht zu Drago. Melissa liegt in Dragos Armen, als dieser sich enttäuscht darüber zeigt, dass keiner der Gladiatoren, offenbar auch Gannicus nicht, seinen Befehlen zuhört und sie befolgt. Melissa rät ihm, alle Zweifel über seine Autorität bei den Gladiatoren auszuräumen. Sie und Drago schlafen miteinander, dabei hat Melissa jedoch Erinnerungs-Flashbacks zu ihrem "Zusammensein" mit Gannicus.

Am nächsten Morgen kommt Melissa mit den anderen, auch Titus, auf den Balkon, nachdem Drago allen anderen Gladiatoren seine Autorität unter Beweis gestellt hat, und Gannicus sagt, dass er, so wie er redet, wie Jupiter sei, der Blitze vom Himmel schleudert. Drago erwidert, dass er das den Worten seiner liebenden Frau verdankt, und ergänzt, Gannicus solle mit Barcas trainieren. Gannicus wirft einen Blick zu Melissa auf den Balkon, bevor er mit Barcas trainiert, und dabei immer wieder nach oben zu Melissa sieht. Als Titus seinen Sohn für die Energie, die Gannicus heute zeige, lobt, bekommt er einen Hustenanfall, und Lucretia lässt von Melissa Honigwein bringen, den sie auf einem Tischchen abstellt, bevor sie sich wieder etwas nach hinten an die Tür stellt. Nachdem Titus hineingegangen und die Reise nach Neapolis beschlossen wurde, sagt Batiatus zu Lucretia, sie solle heute Nacht ein Fest geben, und eine Nachricht über Gaia an Petronius schicken. Lucretia macht sich Sorgen, dass das Fest aus dem Ruder laufen könnte, doch Batiatus beruhigt sie, indem er sagt, Solonius werde ihn in seiner Abwesenheit vertreten, und für Ordnung sorgen. Während Titus und Quintus in Neapolis sind, bereiten die Sklaven die Villa für das Fest vor, auch Diona und Naevia. Lucretia gibt Melissa ein Stück Papyrus auf dem die Namen derjenigen Gladiatoren stehen, die am Abend sauber und gewaschen in die Villa gebracht werden sollen. Sie geht mit ihr in einen seperaten, offenen Raum, und sagt, dass sie heute Abend viel zu tun hat, und Melissa an ihrer Seite haben will, und sie niemand belästigen wird. Melissa dankt ihr, und will schon gehen, als Lucretia sagt, sie bitte Melissa als Gegenleistung, man sieht die Verwirrung in Melissas Blick, dass sie Drago überzeugt, der Titus treu ergeben ist, diesem nichts von diesem Abend zu erzählen, und droht ihrer Leibsklavin, dass andernfalls andere Geheimnisse ihren Weg ans Licht finden würden, und Melissa versteht, was sie meint, und wird von Lucretia weggeschickt, um alles zu erledigen. Melissa dreht sich um, und erschrickt ein winziges bisschen, als sie Gaia dort stehen sieht, und wirft ihr einen kurzen Blick zu, als sie die Villa verlässt, um in den Ludus zu gehen. Am Abend ist das Fest in vollem Gange, und Melissa, die ein goldenes Kleid trägt, und Naevia schenken den Gästen nach, während Diona die sexuellen Wünsche aushalten muss. Naevia wird von Melissa in die Vorratskammer geschickt, und soll dort bleiben, bis alle gegangen sind. Melissa geht zu Drago, der neben den zurechtgemachten Gladiatoren steht, der zu ihr sagt, dass dieses "Fest" das Haus Batiatus entehrt, und Melissa sagt, dass sie, auch wenn der Grund das Ergebnis nicht ändert, wie Drago sich ausdrückt, darüber hinwegsehen oder wahnsinnig werden müssen, bevor sie, Gannicus' Blick erwiedernd, der offenbar mitgehört hat, wieder zu den Gästen geht. Als Tullius uneingeladen mitten in Lucretias Rede hereinplatzt, sind alle entsetzt. Melissa holt auf Lucretias Anweisung die maskierten Sklavinnen und Sklaven, die die Götter-Masken tragen, herein, und Lucretia führt sie zu ihren Gästen. Als Petronius sich die Jupiter-Maske nimmt, und Tullius verärgert, sagt dieser, dass wenn er sich die Maske eines Gottes anlegen soll, er sich erst gegen einen beweisen will, geht die Reihe der Gladiatoren entlang, und deutet auf Gannicus. Melissa steht hinter Lucretia und Gaia, und sieht das leichte, überhebliche Grinsen auf Gannicus' Gesicht. Lucretia lässt Drago richtige Schwerter holen, keine aus Holz, und Melissa sieht besorgt zu Gannicus, der sie nur angrinst. Drago nimmt Gannicus zur Seite, und sagt, er solle aufhören, zu grinsen, und dass er Tullius nicht beleidigen oder verletzten sollte. Gannicus fragt entsetzt, ob er verlieren soll, woraufhin Drago ihm sagt, dass er so hoffentlich sein Leben behält. Gannicus und Tullius fangen an zu kämpfen, und der Gladiator blickt ein paar Mal zu Drago, der ihm zu verstehen gibt, Tullius nichts anzutun, was ihm sichtlich schwer fällt. Tullius fügt dem ersten Kämpfer immer wieder Schnitte am Oberkörper zu, was Melissa erschreckt, und Gannicus ist entsetzt, als Tullius nachsetzt. Als der Kampf sich durch den Raum ausweitet, weichen die Gäste zurück, und Tullius zischt Gannicus an, als er ihn am Hinterkopf packt, und sich ihre Schwerter kreuzen, dass er doch nicht der beste Kämpfer sei, wie er geglaubt hatte. Gannicus schweigt, und sieht ihn nur voller Verachtung an. Lucretia bemekt, dass das Ganze zu weit geht, sie kann jedoch gerade nichts tun. Als Gannicus Tullius für einen kurzen Moment den Rücken zudreht, fügt ihm Tullius dort einen Schnitt zu, was Gannicus aufschreien lässt. Er stößt den Römer, an dem er sich kurz festhält, aus dem Weg, als Tullius mit erneuter Brutalität auf ihn losgeht. Tullius schlägt Gannicus ins Gesicht, sodass Blut aus seiner Nase läuft, Melissa sieht vollkommen entsetzt und angespannt zu, und kurz sieht Tullius Gannicus' Schwert auf sich gerichtet, bevor er es dem Gladiator aus der Hand schlägt und ihn mit einem gezielten Tritt zu Boden schickt. Gannicus hebt den Zeige- und Mittelfinger seiner rechten Hand, und bittet so um Gnade, Melissa und Dragos Gesichter sind angespannt und voller Sorge, als Tullius zustechen will, greift Lucretia ein, und sagt Tullius, dass er gewonnen hat. Dieser hält Gannicus seine Schwertspitze unters Kinn, und verspottet ihn, dass der "Gott der Arena" von einer Frau gerettet wurde. Lucretia befiehlt Melissa und Drago Gannicus zum Medicus zu bringen. Melissa und Drago laufen zu Gannicus und knien sich neben ihn. Unterdessen geht das Fest weiter.

Nachdem Gannicus sich vom Medicus hat verarzten lassen, nennt Melissa Tullius ein verdammtes Schwein, das aus einem Schaukampf blutigen Ernst macht, und Gannicus fügt an, dass er ihn innerhalb eines Wimpernschlags hätte töten können. Melissa sagt vowurfsvoll, dass er Tullius fast erlaubt hätte, ihn zu töten, doch Gannicus sagt, dass er den Befehl hatte, sich nicht zu wehren. Er fügt scherzhaft hinzu, dass andere Befehle viel angenehmer waren, und Melissa geht aus der hinteren Tür unter die Überdachung vor den Kampfplatz, als sie ihn fragt, ob er niemals ernst ist. Gannicus wirft prüfend einen Blick zurück, und folgt ihr, und sagt, doch, gelegentlich sei er das. Melissa wird verlegen, und sagt, dass sie in die Villa zurückgehen sollte, und Gannicus stimmt zu. Melissa fragt ihn offen, wieso er das tue. Gannicus erwidert, es nicht zu tun, wäre eine Lüge, und das diese schlimmer wäre, als die, die sie Drago erzählen müssen, und er das nicht gewollt habe, und dass er Drago liebt wie einen Bruder. Doch was er für Melissa fühlt, sei etwas völlig anderes, er fragt sie, ob sie es nicht auch fühlen kann. Melissa sagt, das, was sie fühle, bedeute gar nichts. Gannicus widerspricht, dass es die ganze Welt umfasse, und legt sanft seine rechte Hand an ihre Wange. Melissa fragt, was er tun würde, wenn er ihr Mann wäre, und er so etwas herausfinden würde. Gannicus, der kurz davor ist sie zu küssen, sagt, er würde sie beide töten, und küsst Melissa leidenschaftlich, die den Kuss erwidert. Als sie sich voneinander lösen, sieht Melissa ihn nur traurig an, und geht zurück in die Villa, Gannicus sieht ihr nach. Später geht Melissa hinter Lucretia her, als diese sich von Solonius und Petronius verabschiedet. Lucretia gibt Melissa die Anweisung, gründlich aufzuräumen, um keinen Verdacht zu erregen, und sagt ihr, dass sie weiß, dass Melissa das Ganze für Verrat hält, doch ab und an ist die Wahrheit schmerzhafter, und schärft ihr erneut ein, dass Titus nichts von der Orgie erfahren darf, was Melissa bejaht, und geht. Melissa scheint ebenfalls von Gaias tödlichem "Unfall" erfahren zu haben, nachdem diese von Tullius ermordet wurde, jedoch weiß sie die Wahrheit wohl nicht.

Die Abrechnung (0x05): Melissa geht in den Weinkeller, und holt eine Amphore aus dem Regal. Als sie sich umdreht, steht plötzlich Gannicus vor ihr. Melissa erschrickt und fragt ihn, wie er durch die Sperre gelangt ist. Gannicus antwortet, dass sie zu schwach ist, wenn ein starker Wille denjenigen antreibt, und grinst sie an. Melissa weist ihn darauf hin, dass er riskiert, entdeckt zu werden, doch Gannicus antwortet nur, dass er für sie alles riskieren würde, und tritt näher an sie heran. Sie erwidert, das sie das nicht tun können, und Gannicus stimmt ihr zu, bevor er ihr die Amphore aus der Hand nimmt, auf den Boden stellt, und Melissa leidenschaftlich küsst, was sie ebenso leidenschaftlich tut. Gannicus streicht mit den Händen über ihren Körper, und zieht ihr das Kleid aus, als Melissa mit dem Rücken zum gegenüberliegenden Regal steht, während sie sich immer noch küssen. Ihre beider Hände fahren über den Körper des jeweils anderen, Gannicus hebt Melissa hoch und trägt sie, immer noch küssend, in eine Ecke. Melissa und Gannicus schlafen voller Leidenschaft miteinander, Melissa sieht man an, wie sehr sie es genießt, und auch Gannicus genießt es in vollen Zügen. Plötzlich spritzt frisches Blut in Melissas Gesicht, und sie starrt vollkommen entsetzt auf die Schwertspitze, die aus Gannicus' Kehle ragt, während dessen Blut auf Melissas Oberkörper läuft. Sie starrt entsetzt in Gannicus' schockgeweitete Augen, als sie in Dragos verkniffenes Gesicht sieht, der hinter Gannicus steht. Melissa sieht ihren Mann voller Angst an, als er sein Schwert aus Gannicus' Hals zieht, und dieser tot zur Seite umfällt. Drago sieht sie voller Abscheu an, und beschimpft sie als Hure, bevor er das Schwert auf sie niedersausen lässt, und Melissa voller Todesangst schreit.

Melissa fährt schreiend aus dem Schlaf hoch, und Naevia, die neben ihrer Pritsche steht, entschuldigt sich bei ihr, sie geweckt zu haben, und sagt die Domina rufe nach ihr und als Melissa nickt, geht sie schnell wieder aus dem Zimmer. Melissa zittert immer noch am ganzen Leib. Melissa geht zu Lucretia in Gaias ehemaliges Zimmer, und entschuldigt sich bei ihr, dass sie sie nicht habe rufen hören. Lucretia sagt ihr, sie soll Gaias Sachen packen, um diese auf Anweisung von Titus wegzubringen, und als Melissa und Naevia anfangen, wendet sich Melissa an ihre Herrin, und sagt sie wisse, wie nah Gaia Lucretia stand, und das der "Unfall" schrecklich gewesen sei. Lucretia antwortet, dass sie ihnen viel zu früh genommen wurde, Melissa sagt darauf, dass Gaia mit der Freundschaft von Lucretia gesegnet gewesen sei, als sie noch lebte. Ihre Herrin antwortet, das Gaia für sie mehr war als eine Freundin, und zur Familie gehörte. Sie erklärt weiter, dass Gaias Sklavin weggebracht werden soll, bevor im Haus Salz und "Spelzen" verstreut werden, um alle Spuren Gaias im Haus auszulöschen, und dass sie versucht habe, durch Quintus, bei Titus zu erreichen, dass das nicht so schnell passiert, doch ohne Erfolg. Melissa antwortet sanft, dass sie ihre Wünsche verborgen halten muss, und dass sie einfach sagen, dass sie das Ritual durchgeführt hätten, obwohl sie es nicht getan haben, dass Naevia und Diona das bestätigen werden, Naevia sieht sie an, und Lucretia bedankt sich bei Melissa. Später am Tag Gaias Leibsklavin wird weggebracht. Die Gladiatoren kämpfen im von Titus angeordneten Test gegeneinander, um ihren Wert zu beweisen, als Melissa durch ein auf den Kampfplatz gerichtetes Gittertor hinausschaut. Gannicus spürt ihren Blick in seinem Rücken, dreht sich um und sieht sie. Er und Melissa sehen sich kurz an, bevor sie den Blick abwendet und wieder in die Villa geht, und lässt Gannicus verwirrt und enttäuscht zurück. Am Abend kommt Melissa kurz in den Schlafraum von Quintus und Lucretia, als diese sich streitend darüber reden, dass Quintus zwei Tage Zeit gegeben wurden, um seine Liebes-Ehe mit Lucretia aufzulösen, als Lucretia wütend und entäuscht den Raum verlässt, folgt Melissa ihr.

Melissa kniet mitten in der Nacht in Dragos Zelle vor dem Altar, und zündet Kerzen an, und streut etwas in eine Schale, und Drago fragt, ob die Götter sie aus dem Bett gerufen haben, Melissa antwortet ihm, sie suche ihren Rat, und das er weiterschlafen soll. Drago sagt, dass er von ihr träumen wird, Melissas Träume hingegen seien voller verstörender Bilder, wie sie sagt, in denen die Wände vor Geheimnissen wimmeln, und jene anklagen, die sie kennen. Drago setzt sich auf die Bettkante, und sagt, dass trotz der schlimmen Ereignisse, die sie nicht abwenden konnten, das Haus Batiatus ein ehrenwertes sei, und dass das die Götter sicher nicht vergessen werden. Melissa fragt ihn, ob er diesen Ort wirklich so sehr liebt. Drago antwortet, dass er ein niemand war, bevor er hierher kam, und dass das Haus das Fundament ist, auf dem er gebaut wurde. Melissa sagt traurig, dass sie nur die Last der Balken auf ihr fühle. Drago kniet sich neben sie, und sie sehen sich kurz an, bevor er sagt, dass die Bürden, die ihnen auferlegt werden, oft zu schwer scheinen, und doch sei es ihre Pflicht sie zu tragen, bevor er sie sanft auf die Wange küsst. Er fügt hinzu, dass sie beten sollten, und dann zusehen, wie die Bürde verschwindet, und streut, wie Melissa zuvor, etwas in die Schale, die auf dem Altar steht.

Spät am nächsten Morgen, als der Gladiatoren-Test bereits in die zweite Runde geht, kommt Melissa mit einem Tablett mit Wein und Lucretia auf den Balkon zu Quintus und Titus. Sie steht während des Gesprächs von Lucretia und Quintus auf der rechten Seite und scheint zu den Gladiatoren hinunter zu sehen.

Melissa bringt eine neue Karaffe mit Wein oder Wasser, und sieht nach unten, als Gannicus seinen Kampf mit Barcas bestreitet. Gannicus sieht, als er Barcas zu Boden schickt, zu Melissa hoch und lächelt, doch sie sieht weg. Barcas nutzt das und erwischt Gannicus kurz darauf mit der Spitze seines Speers im Gesicht, sodass einer seiner Mundwinkel zu bluten anfängt, was Melissa erschrocken zusammenzucken und das Gesicht verziehen lässt. Gannicus kann sich im folgenden Kampf über Barcas' Rücken abrollen, so dass er ihn zu Fall bringen kann, und mit beiden Schwertern auf ihn einschlägt, bis Drago ihn stoppt, und zum Sieger erklärt. Melissa blickt angespannt nach unten, und hat offenbar innerlich mitgefiebert. Gannicus sieht zu Drago, als würde er aus der Trance/aus einem Traum aufwachen, und lässt von Barcas ab, der ihm sagt, er hätte ihn fast gehabt, was Gannicus mit einem laschen "Fast" beantwortet, als er aus dem Kampfareal geht und dabei nach oben zu Melissa sieht, die erneut den Blick abwendet. Als Ashur Dugan in ihrem Kampf ein Auge aussticht, sehen alle vollkommen entsetzt und angewidert aus, was vermutlich auch auf Melissa zutrifft. Titus beendet den Test für den heutigen Tag, und als alle den Balkon verlassen, steht Melissa einige Schritte hinter ihrer Domina, die sie mit ihrem Namen anspricht und zu sich ruft und zu ihr sagt, sobald Titus und ihr Mann in die Stadt gegangen sind, werde sie sie um etwas bitten. Melissa steht am Eisentor, dass die Villa vom Ludus trennt, als Gannicus lächelnd angeschlendert kommt, und ihr sagt, dass er ihre Augen auf sich gespürt habe, doch wenn er sie anschaue, wende sie den Blick ab. Melissa erwidert, dass er das auch tun solle, was Gannicus zu der Erwiderung veranlasst, dann müsste er sich die Augen ausreißen. Melissa bittet ihn, damit aufzuhören, Gannicus erwidert, dass "er das tausend Mal am Tag schwört; zu anderen Frauen und Wein zurückzukehren, sie aus seinen Gedanken zu verbannen", während er seine Hand sachte auf die ihre im Gitter legt, "doch dann erhasche er einen Blick von ihr und seine Welt ende". Melissa sagt, sie habe niemals größere Liebe gespürt, als wenn sie ihren Mann in ihren Armen halte, was Gannicus' hoffnungsvolles Gesicht erstarren lässt. Crixus kommt mit zwei Wachen um die Ecke, und ihre Hände lösen sich, und Gannicus tritt zur Seite, um ihn durch zu lassen, und Melissa geht hinter ihnen die Treppe hoch, während Gannicus ihr nachsieht. Drago spricht ihn von hinten an, was diesen wie ertappt herumfahren lässt. Gannicus starrt ihn entsetzt an, als Drago ihn fragt, was ihm einfalle, auf seine Deckung zu verzichten, und das Barcas ihn fast besiegt hätte. Gannicus sagt schuldbewusst, er war mit den Gedanken woanders, in einem Traum gefangen. Drago sagt streng, er solle wieder aufwachen, und geht kopfschüttelnd davon. Melissa bringt Crixus zu Lucretia, die sie hinausschickt. Melissa sieht sie zweifelnd an, doch Lucretia beruhigt sie, bevor Melissa mit den Wachen das Zimmer verlässt, und die Türen schließt.

Am nächsten Tag reden Drago und Titus über die Testergebnisse der Gladiatoren, als Melissa hereinkommt, und etwas auf dem Tisch abstellt, gerade als Drago sagt, dass Crixus und Gannicus gleich viele Kämpfe gewonnen haben und gegeneinander kämpfen sollen, um herauszufinden wer besser ist. Melissa sieht, hinter ihrem Mann stehend, auf, als der Name Gannicus fällt, und Drago sieht sie nach seinem letzten Satz kurz an. Titus erwidert, dass Gannicus nicht mehr teilnimmt, und er an Tullius verkauft wird. Melissa geht hinter Drago, der versucht Titus zu überreden, seinen besten Freund nicht zu verkaufen, und dass es keiner mehr verdient hat, den Titel des ersten Kämpfers zu tragen, als Gannicus, und das er in diesem Punkt mit Titus' Sohn übereinstimmt. Drago führt weiter aus, er sage dies als Ausbilder, den Titus kurz zuvor noch gelobt habe. Melissa blickt Drago kurz an, und sieht wieder zu Boden. Titus erklärt Drago, dass die Götter entscheiden sollen. Wenn Gannicus gegen Crixus gewinnt, darf er bleiben, wenn er verliert, muss er den Ludus Batiatus verlassen, und wird an Tullius verkauft. Melissa sieht kurz zu Titus, als Drago geht, dreht sich um, und geht ebenfalls. Nachdem Drago Gannicus mitgeteilt hat, dass er, wenn er verliert, an Tullius verkauft wird, was diesem natürlich überhaupt nicht passt, tritt er gegen Crixus an. Melissa kommt mit Lucretia und Batiatus und Naevia auf den Balkon, und nickt ihr zu, als Naevia von Lucretia die Anweisung bekommt, die Auszugsvorbereitungen zu beenden. Auf dem Kampfplatz schenken Gannicus und Crixus sich nichts, und Crixus verletzt Gannicus an der Stirn, was dieser dem jungen Gladiator mit gleicher Münze heimzahlt. Melissa reicht Titus einen Becher Wasser, als dieser in seiner Unterhaltung mit seinem Sohn einen plötzlichen Hustenanfall bekommt. Sie blickt zu Gannicus hinunter, dem das Blut übers Gesicht läuft, und Crixus gerade wieder angreift und zu Boden gehen lässt, und er sieht nach oben zu ihr, als Melissa Titus den Becher abnimmt, und seinen Blick erwidert. Gannicus sieht Melissa in die Augen, und denkt an ihr erstes mal Sex miteinander, und hält Melissas Blick fest, als sie dabei ist, den Becher wegzustellen, und ihn dadurch nicht mehr ansehen kann. Crixus, der wieder steht, nutzt das aus, und fegt Gannicus mit einem Angriff die Beine weg, was diesen in den Sand krachen lässt. Crixus setzt nach, doch Gannicus ist schnell wieder auf den Füßen und schickt den Gallier wieder in den Staub, bevor er erneut zu Melissa sieht, die ihn ebenfalls ansieht, was auch Lucretia aufzufallen scheint. Gannicus richtet seine Augen wieder auf Crixus, gerade rechtzeitig um dessen Angriffe zu parieren. Als beide für einen kurzen Moment wieder auseinander stehen, blickt der Gott der Arena wieder zu Melissa, die ihn aus der Entfernung ansieht, und erinnert sich an die Zurückweisungen von ihr, und trifft eine Entscheidung. Er lässt seine Schwerter sinken, als Crixus auf ihn zustürmt, blickt nach oben zu Melissa, die nach vorn geht, und Gannicus ansieht, der sich von Crixus mit dessen Holzschild umhauen lässt. Gannicus fliegen die Schwerter aus den Händen, und er fällt mit dem Rücken auf den harten Sand, und bleibt schwer atmend liegen. Melissa geht noch mehr nach vorn und sieht ihn ungläubig an. Gannicus hebt den Kopf und sieht zu ihr hoch, als das Schwert von Crixus auf seine Kehle deutet, macht er die Missio-Geste (Gnade). Melissa sieht man die Enttäuschung in den Augen an. Drago schüttelt den Kopf, genauso ungläubig wie seine Frau, und erklärt Crixus zum Sieger. Crixus zieht Gannicus auf die Beine, und fragt ihn, warum er seine Deckung fallen gelassen hat, doch Gannicus antwortet nur, dass er jetzt erster Kämpfer ist und dass das Wichtigste sei, bevor er sich umdreht und in seine Zelle geht. Titus erleidet auf dem Balkon einen Schwächeanfall, und Quintus sagt zu Melissa, sie solle den Medicus holen. Melissa steht hinter Lucretia, als der Medicus des Ludus Quintus sagt, dass Titus Fieber hat, und dass das in seinem Alter ein lebensgefährlicher Zustand ist, und Quintus geht mit Drago und dem Medicus los, um alles nötige zu besorgen, während Melissa besorgt zu Titus sieht, der im Bett liegt. Melissa hält den Krug mit Tullius' Wein in der Hand, nachdem Lucretia einen Becher voll für Titus eingeschenkt hat. Sie spricht ihre Domina an, und bittet sie, zu Gannicus gehen zu dürfen, da sie weiß, dass er morgen verkauft wird und nochmal mit ihm reden wolle. Lucretia nickt, und Melissa geht mit der Amphore in der Hand aus dem Raum.

Die Tür zu Gannicus' Zelle geht auf und Melissa kommt mit dem Krug und zwei Bechern herein, und sagt zu Gannicus, der gedankenverloren vor sich hingestarrt hat, dass sie mit einem alten Freund etwas trinken will, die Tür schließt sich hinter ihr, und stellt den Wein und die Becher neben ihm ab. Gannicus fragt mit belegter Stimme, ob er nur das ist: ein Freund, und sieht sie traurig an. Melissa bietet ihm einen Becher an, Gannicus lehnt jedoch ab, da er keinen Honig im Wein mag, da der nur diene den bitteren Geschmack zu überdecken. Melissa antwortet, das es wohl ein Segen in solchen Augenblicken ist, und trinkt stattdessen aus dem Becher. Sie stellt ihn weg, und setzt sich zu Gannicus aufs Bett, beide sehen sich an. Melissa sagt, dass er an Tullius verkauft werden soll, und Gannicus erwidert, dass Drago ihn davor gewarnt habe, sollte er verlieren. Melissa fragt ihn offen, warum er Crixus habe gewinnen lassen, Gannicus antwortet, er könne nicht jeden Tag ihren Anblick ertragen, und sie nie berühren dürfen, und dass er nie vor einer Herausforderung davongelaufen sei, und doch habe er keine Kraft, sich dieser zu stellen. Melissa sagt mit tränennassen Augen, dass es wohl so am besten ist, und Gannicus nickt traurig, doch Melissa fügt an, dass sie trotz ihrer Worte, während sie sich Gannicus nähert, der aufblickt, genauso schwach sei, wie er, bevor sie sich innig küssen. Melissa und Gannicus küssen sich noch immer voller Leidenschaft, als Gannicus beginnt, sich an Melissas Hals herunterzuküssen, und sie plötzlich merkt, dass etwas nicht mit ihrer Atmung stimmt. Sie richtet sich auf, fängt zu husten an, Gannicus sieht sie fragend an, und Melissa hält sich die Hand vor den Mund. Melissa spuckt plötzlich Blut, Gannicus sagt zu ihr, sie solle atmen, und ist total geschockt und panisch. Melissa sinkt zurück aufs Bett, während sie hustet, und frisches Blut aus ihrem Mund spritzt. Melissa versucht zu atmen, während immer wieder Blut herauskommt, und sie Krämpfe am ganzen Körper bekommt, und Gannicus ihren Kopf hält, und verzweifelt ruft, sie solle atmen. Melissa zuckt immer noch am ganzen Körper, während Gannicus ihr erneut befiehlt zu atmen, als ein letztes Mal ihre Augen groß werden, und sie aufhört zu atmen. Gannicus fleht sie an, zu atmen, als er jedoch sieht, wie sie ihren letzten Atemzug tut, schreit er seinen Schmerz und Hilflosigkeit mit einem "Nein!" heraus.

Ein vollkommen geschockter, blutverschmierter Gannicus trägt die tote Melissa in die Villa hoch, und Naevia, die den Krug trägt, bringt nur vor Schock ein "Domina" heraus, als Gannicus Lucretia erzählt, dass es der Wein gewesen ist. Lucretia ist vollkommen schockiert, nimmt Naevia den Krug aus der Hand, und sagt zu der Wache, sie solle Melissa nehmen, doch Gannicus dreht sich mit ihr im Arm weg und hält sie fest. Lucretia nimmt ihm am Arm und sagt, dass Drago nie erfahren darf, dass sie in seiner Zelle war, und dass sie niemals bei ihm gewesen ist. Gannicus sieht Lucretia geschockt an, als er sich die tote Melissa widerstandslos aus den Armen nehmen lässt. Dabei sieht man, das auch auf seiner Brust Melissas Blut ist. Lucretia schickt ihn in den Ludus zurück, während die Wache Melissas Leiche in einen anderen Raum bringt, gefolgt von Naevia. Drago, Batiatus und der Medicus platzen ins Haus, und Drago sieht Melissa auf einem Tisch im gegenüberliegenden Raum liegen, und rennt zu ihr, und nimmt sie in den Arm. Drago trägt seine tote Frau durch den überdachten Außengang des Ludus, während Gannicus im Regen des Gewitters auf dem Kampfplatz steht, und auf seine blutverschmierte rechte Hand starrt. - - Melissa kommt ein letztes Mal körperlich vor. - -

Melissa wird nur noch erwähnt bzw. durch Flashbacks sichtbar!

Das blutige Ende (0x06): Gannicus geht zu Drago in seine Zelle, und entschuldigt sich, dass er ihn beim Beten stört, und sagt, dass Batiatus die Männer zusammenruft. Er sieht Melissas Asche in einer rechteckigen Holzkiste, und fragt Drago, ob er Melissas Asche in der Erde begraben will. Drago antwortet, dass es so brauch bei ihrem Volk sei. Bevor Gannicus geht, sprechen beide darüber, was für ein besonderer Mensch und was für eine Seltenheit unter den Frauen Melissa war. Melissas Überreste werden später von Drago beigesetzt, auch wenn man eine entsprechende Szene nicht sieht.

Gannicus steht, nach dem Ehren-Kampf für Titus, mit angespannter Miene vor Batiatus' Schreibtisch, und Batiatus zeigt ihm den Kaufvertrag, den Titus vor seinem Ableben unterschrieben hatte, und in dem er Gannicus an Tullius verkauft. Batiatus sagt, dass wie er es auch dreht und wendet, sie seien am Arsch, und fordert Gannicus auf, ihm einen Grund zu nennen, den Vertrag zu Asche werden zu lassen. Gannicus jedoch sagt, er wolle, das der Vertrag eingehalten wird, was Batiatus überrascht, da er den Gladiator fragt, ob der das Haus Batiatus verlassen wolle. Gannicus sagt wütend, dass er Blut sehen will, und das Batiatus ihn in die Obhut von Tullius übergeben solle, um so Rache für Titus' Tod zu nehmen. Batiatus sagt Gannicus, dass er bei dem Versuch vermutlich sein Leben verlieren würde. Batiatus fährt verwundert fort, dass sein Vater nie ein gutes Wort über den ehemaligen ersten Kämpfer verlor, und doch wolle Gannicus derjenige sein, der ihn räche. Oder will Gannicus einen anderen Menschen rächen, fragt Batiatus ihn, und man sieht in Gannicus' Gesicht wie die Wut und Trauer einen Moment aus seinen Augen verschwinden, und er nach unten sieht. Quintus sagt ihm auf den Kopf zu, dass er sein Leben in Erinnerung an Melissas opfern will, und Gannicus entgegnet aufgebracht, dass er tausend Leben opfern würde, um sie wiederzuerwecken. Batiatus fragt ihn, warum er dann im Test vor Titus nicht entschlossener gekämpft habe, um hierbleiben zu können, bei der Frau, die sein Herz begehrte, während er um den Tisch herumgeht. Gannicus antwortet, dass der Kampf schon entschieden war, bevor sie die Schwerter in den Händen hatten. Batiatus entgegnet, dass könnte man auch über Gannicus' Pläne gegen Tullius sagen, da dieser immer von seinen Männern oder von hilfsbereiten Bürgern umgeben sei. Gannicus blickt ihn finster an, und sagt, das diese auch fallen werden. Batitaus nimmt den Vertrag vom Tisch und hält ihm den Gladiator vor die Nase, und sagt ihm, er denkt nicht nach, und das er durch den Vertrag zu Vettius' Eigentum wird und womöglich ein Jahr warten muss, um überhaupt in Tullius' Nähe zu kommen. Gannicus erwidert, er würde ein Leben lang leiden, nur um ihn erschlagen zu können. Gannicus und Batiatus diskutieren weiter darüber, was Gannicus zu tun bereit ist, um Tullius zu töten, bis Batiatus Gannicus mit den Worten wegschickt, er werde dessen Gründe bei seiner Entscheidung berücksichtigen.

Lucretia erwähnt Melissa im Beisein von Naevia, als diese den Schmetterling von Camila auf die rechte Schulter tätowiert bekommt, und so zu Lucretias neuer Leibsklavin wird. Lucretia sagt auch, dass es eine große Ehre ist, und eine noch größere Verantwortung dieses Zeichen zu tragen. Und das Melissa viele Jahre lang ihre Leibsklavin war, und sie sie mehr vermisst, als Worte ausdrücken könnten. Sie erwarte die gleiche Treue von Naevia, und die immer und stets in ihrer Nähe sein soll und sie und dieses Haus nicht verlassen, nicht so wie Diona es tat. Lucretia verstehe sehr gut, warum sie weggelaufen sei, da sie von den Männern für ihre Unterhaltung missbraucht wurde, doch sie sehe das ein, kann ihr jedoch nicht vergeben. Lucretia verspricht Naevia, dass kein Mann sie für ihre Vergnügungen benutzen wird, und ihre Jungfräulichkeit bewahrt bleiben, um demjenigen geschenkt zu werden, der es verdient, so wie Melissa einst Drago "gegeben" wurde.

Nach dem Kampf, als Gannicus und Drago Tullius fast aus Rache für Melissa töten, erkennt man, dass das vorangegangene Gespräch am Nachmittag eine komplette Täuschung war, um Tullius und Vettius in Batiatus' Gewalt zu bringen. Tullius wird geknebelt und von Gannicus und Drago so stark festgehalten, wie es den beiden möglich ist, und man sieht die Wut in ihren Gesichtern. Gannicus, Drago, Batiatus und Tullius gehen in die Katakomben unterhalb der neuen Arena, in denen bereits zwei Männer einen Spalt in der Mauer geöffnet haben. Tullius versucht zu verhandeln, während Gannicus ihn verachtend ansieht, nachdem er ihm die Fesseln durchgeschnitten hat. Batiatus sagt jedoch zu ihm, dass er ihn leiden sehen will. Als Tullius, nach einer üblen Behandlung durch Batiatus, diesem sagt, dass er dafür irgendwann seine Abrechnung erhält, sticht dieser ihm mit einem Messer in den Bauch, und Gannicus und Drago stechen ebenfalls auf ihn ein, und nehmen so Rache für Melissas Tod. Danach wird Tullius in das entstandene Loch der Außenmauer der Arena eingemauert.

Am nächsten Tag wird das neue Amphitheater von Capua eingeweiht. Vor den Kämpfen werden entlaufene Sklaven hingerichtet, auch die erst einen Tag zuvor gefangene Diona. In den Räumen der Gladiatoren sagt Drago zu Gannicus, dass er gegen Tagetius und Semetos im Kampf vor dem Primus antreten wird. Drago sagt, er solle ganz Capua zeigen, warum alle ihn für etwas Besonderes halten und dass er das Haus Batiatus ehren soll. Gannicus sagt, dass es vieles gibt, für das er sterben würde, vieles für das er zu sterben verdiene, doch das Haus Batiatus gehört nicht mehr dazu. Drago sagt zu ihm, dann solle er für Melissa kämpfen, sie werde es aus dem Schattenreich sehen. Gannicus steht auf und blickt seinen Bruder fest an, und sagt, dann wird er Melissa viel zu sehen geben. Gannicus kämpft zweimal: einmal am Nachmittag gegen zwei andere Gladiatoren, die er beide geradezu spielend tötet, und zum zweiten Mal in der Nacht im Primus-Massenkampf. In diesem will Ashur Gannicus hinterhältig töten, wird jedoch von Crixus am Bein verletzt und aus dem Feuerring gestoßen, sodass Crixus seinen heißersehnten Kampf mit Gannicus bekäme. Dazu kommt es jedoch nicht, da Gannicus immer noch mit Caburus kämpft, und Crixus sich einmischt. Crixus wird von Caburus verletzt, und Gannicus rettet ihm das Leben, indem er ihn aus dem Ring schleudert. Nun kämpft nur noch Gannicus gegen den Mann von Solonius. Der Kampf gegen Caburus ist hart für Gannicus, da er ohne seine Schwerter kämpfen muss, die er im Kampf verloren hat. Und als Gannicus erneut von dem anderen Gladiator zu Boden geschleudert wird, bleibt er kurz liegen und sieht zu Drago, der ihm kaum merklich zunickt, woraus Gannicus neue Kraft schöpft. Er steht wieder auf, bricht die metallene Spitze von Caburus' Speer ab, und rammt sie dem Gladiator in den Mund, sodass der auf die Knie fällt, und reißt Caburus mit roher Gewalt den Unterkiefer heraus, was diesen tötet. Gannicus steht schwer atmend im Sand und sieht erschöpft zu Drago, der ihn anlächelt. Auch das Publikum, das seinen Namen ruft, und die Leute in der Loge sind begeistert, noch mehr, als Gannicus die Arme in den Himmel reckt, und mehrmals wilde Schreie ausstößt. Solonius fragt Petronius, ob dieser Kampf nicht noch besser den Leuten im Gedächtnis bleiben würde, wenn Gannicus seine Freiheit erhalten würde, was Batiatus natürlich gar nicht passt, doch Petronius ist begeistert von der Idee. Er bringt die Menge zum Schweigen, und sagt, Gannicus habe sich Capua gegenüber bewiesen, und schenkt ihm als Belohnung seine Freiheit. Gannicus, der immer noch schwer atmend in der Arena steht, kann es gar nicht fassen, und auch Drago wirkt schon fast fassungslos.

Am nächsten Tag im Ludus rufen alle Gladiatoren noch einmal Gannicus' Namen, und lassen ihn hochleben. Er verabschiedet sich von allen, besonders von Barcas, der Gannicus sagt, dass er ihn eines Tages in Freiheit wiedersieht, und Crixus, dem er einen Kampf verspricht, wenn dieser sich die Freiheit erkämpft habe. Gannicus scheint sich an etwas zu erinnern, und löst seine Kette von seinem Hals, die er nie abgenommen hat, und übergibt sie an Crixus mit den Worten: "Das bekam ich geschenkt, als ich erster Kämpfer dieses Hauses wurde. Trage es mit mehr Ehre, als ich es getan habe." Drago erwartet ihn am Tor, und sagt zu ihm mit einem Lächeln: "Du hast dir das Rudis verdient. Beweise, dass du kein Sklave mehr bist." "Ein Leben voller Blut." sagt Gannicus nachdenklich, als er das Rudis umdreht. "Und Siegen. Es erleichtert mein schweres Herz zu sehen, wie mein Bruder die Freiheit gewinnt. Melissa wäre stolz gewesen." entgegnet Drago seinem Freund. "Drago... Sie hat dich geliebt, mehr als alle anderen." sagt Gannicus, und sieht ihn an. "Der Gedanke wird mich erwärmen. Bis ich sie im Schattenreich wiedersehe." sagt Drago voller Hoffnung. "Und ich werde euch beide dort treffen." erwidert Gannicus, bevor er und Drago sich innig umarmen, und Gannicus aus dem offenen Tor des Ludus geht, und, auf dem Weg nach unten in die Stadt, sich umdreht und Drago noch einmal anlächelt, bevor er aus dem Blickfeld verschwindet.

Blood and Sand

Stunde des Ruhms und der Trauer (1x06): Drago erwähnt sie einmal gegenüber Spartacus, und trinkt mit ihm auf seine Frau und deren glückliche Rückkehr. Auch hat Drago Melissas Altar erhalten, um ihr Andenken zu ehren.

Vengeance

Das höhere Wohl (2x03): Ashur, der Drago foltert, um an den Aufenthaltsort der Rebellen zu kommen, jedoch an Dragos Widerstandskraft scheitert, erfährt von Lucretia Melissas Geschichte. Ashur nutzt die Information, um Drago zum Reden zu bringen. Drago ist vollkommen geschockt und erschüttert, als er erfährt, dass Melissa in der Nacht ihres Todes bei Gannicus war, und vorher bereits mit ihm geschlafen hatte (ihr erstes Mal miteinander wurde ihnen jedoch aufgezwungen). Von Zorn und verletzten Gefühlen überwältigt, verrät Drago versehentlich, dass die Rebellen Naevia aus den Minen von Lucania retten wollen.

Befreiung (2x05): Bevor die drei Rebellen in die Arena zu ihrer Hinrichtung gebracht werden, erwähnt Crixus Melissa gegenüber Drago, und dass er sie im nächsten Leben wiedersieht. Gannicus erwähnt Melissa, als er in der Arena gegen Drago kämpft. Er sagt auch, dass er Drago niemals hintergehen wollte.

Zorn der Götter (2x10): Melissa wird von Drago erwähnt, als dieser, vom Ägypter tödlich getroffen, sich mit Gannicus versöhnt, und beide wieder Brüder werden. Drago sagt, dass Melissa und er im Schattenreich auf Gannicus warten werden.

War of the Damned

In einer weggelassenen Szene in Sieg (3x10) wird Melissa von Gannicus gegenüber Sibylla erwähnt. Er sagt ihr, sollte er in der Schlacht sterben, werde er, zusammen mit Melissa und Drago als Gesellschaft, an den Ufern des Schattenreiches auf sie warten.

Folgen ihres Todes

Lucretia ist die indirekt Schuldige an Melissas Tod, da sie, wie sie selbst gegenüber Titus zugibt, dessen Honigwein vergiftet hat. Sie wusste jedoch nicht, das Melissa davon trinken würde, sonst hätte sie vielleicht den Krug bei sich behalten, statt Melissa damit zu Gannicus gehen zu lassen. Als Gannicus Melissa tot in die Villa trägt, ist Lucretia vollkommen geschockt über den Verlust ihrer loyalen Leibsklavin. Gannicus und Drago erfahren jedoch nie, dass es Lucretias Schuld war, dass Melissa gestorben ist.

Tullius wird jedoch für Melissas Tod, genau wie für den von Titus, verantwortlich gemacht, da der Wein ein Geschenk von ihm war. Er wird von Batiatus, Gannicus und Drago in einer Racheaktion getötet, womit Gannicus und Drago Melissas Tod rächen. Tullius ist jedoch tatsächlich unschuldig, zumindest in diesem Fall.

Zitate

Gods of the Arena

"Hat es ihnen gefallen?" - "Ich kann mich nicht beklagen." - "Dann wird Dominus zufrieden sein." - "Nicht so sehr wie ich es bin." - "Wann bist du das nicht? Vor allen Dingen mit dir selbst." - "Es ist ein Fluch mit so viel gesegnet zu sein, dass man zu verschenken hat." - "Und so wenige haben Gefallen daran, es zu teilen." - Melissa und Gannicus' erstes Gespräch in der Serie (Alte Sünden, 0x01)

"Was würde wirklich passieren, wenn ihr euch gegenüberstündet, sine missio, ohne Rücksicht, ohne Gnade?" - "Ich würde deinem Mann einen glorreichen Tod gewähren." - "Du scherzt darüber einen Mann zu töten, den du liebst, wo es dir doch einmal befohlen werden könnte." - Melissa und Gannicus über einen möglichen Kampf auf Leben und Tod zwischen Gannicus und Drago (Die Berufung, 0x02)

"Du und mein Mann, ihr seid füreinander gemacht. Der eine versteckt seine wahren Gedanken hinter brütendem Schweigen, der andere hinter angeberischen Scherzen, um alle auf Abstand zu halten." - Melissa über Dragos und Gannicus' brüderliche Freundschaft (Die Berufung, 0x02)

"Vergebung..." - Lucretia versucht einzugreifen, um Melissa zu schützen (Die Berufung, 0x02)

"Melissa, ich ..." - "Tu es einfach." - Gannicus und Melissa, bevor sie zwangsweise miteinander schlafen (Die Berufung, 0x02)

"Wir tun, was mir müssen, in diesem Haus." - Melissa zu Drago, als sie danach zu ihm kommt (Die Berufung, 0x02)

"Melissa. Auf ein Wort." - "Ich will nicht mit dir reden." - "Es, es ist ziemlich wichtig. ... Du weichst meinem Blick aus." - "Solltest du meinem auch. Damit wir keinen Verdacht erregen." - "Würde es nicht auch auffallen, wenn zwei Freunde nicht mehr miteinander reden? Was zwischen uns geschehen ist..." - "... haben wir uns nicht ausgesucht. Wir dürfen nicht mehr daran denken, und niemals darüber sprechen." - "Meine Zunge möchte einer solchen Warnung gehorchen. Aber der Gedanke an dich erweist sich als widerspenstiger." - "Mit der Zeit verblasst die Erinnerung, wie alles, was uns an Widrigem widerfährt." - Gannicus und Melissas Gespräch (Hinter der Maske, 0x05)

"Wir waren einmal wie Brüder. Aber das sind wir nicht mehr. Die Männer akzeptieren mich nicht länger als Gladiator, und sie verweigern mir die Achtung als ihren Lehrer. Selbst Gannicus folgt meinen Anweisungen nicht." - "Ohne Sinn und Verstand folgt Gannicus nur seinen eigenen Wünschen. Du musst ihm beibringen, dass nur du allein hier befiehlst. Und du musst mit starker Hand alle Zweifel beiseitewischen. Zeig all den Männern, wem ich mein Herz geschenkt habe." - Dragos und Melissas Gespräch (Hinter der Maske, 0x05)

"Dieses verdammte Schwein. Einen Schaukampf zu blutigem Ernst zu machen." - "Ich hätte ihn in einem Wimpernschlag töten können." - "Und dennoch hast du ihm fast gestattet, dich fast zu töten." - "Es war mir befohlen, mich nicht zu wehren. Andere Befehle waren sehr viel angenehmer. " - "Bist du niemals ernst?" - "Doch, gelegentlich." - "Ich sollte in die Villa zurückkehren." - "Das solltest du." - "Wieso tust du das?" - "Es nicht zu tun, wäre eine Lüge. Viel schlimmmer, als die, die wir Drago erzählen. Ich wollte das nicht. Ich liebe diesen Mann, wie einen Bruder. Aber was ich für dich fühle. Sag mir, dass du es nicht auch fühlen kannst." - "Was ich fühle, bedeutet gar nichts." - "Es umfasst die ganze Welt." - "Was würdest du tun, wenn du mein Mann wärst, und so etwas herausfinden würdest?" - "Ich würde uns beide töten." Gannicus redet mit Melissa und beide küssen daraufhin leidenschaftlich (Hinter der Maske, 0x05)

"Wie bist du durch die Sperre gelangt?" - "Sie ist zu schwach, wenn ein starker Wille dich treibt." - "Du riskierst entdeckt zu werden." - "Ich würde alles riskieren. Für dich." - "Wir können das nicht tun." - "Nein, wir können das nicht." - Melissa und Gannicus in ihrem Traum, bevor sie leidenschaftlichen Sex haben (Die Abrechnung, 0x06)

"Ich habe deine Augen auf mir gespürt. Doch wenn ich dich anschaue, wendest du den Blick ab." - "Das solltest du auch tun." - "Dann muss ich mir die Augen ausreißen, wenn sie einem solchen Befehl gehorchen sollen." - "Du musst damit aufhören." - "Das habe ich geschworen, tausend Mal am Tag. Zu Huren und Wein zurückzukehren, dich aus meinen Gedanken zu verbannen. Dann erhasche ich einen Blick von dir und meine Welt endet." - "Ich habe niemals größere Liebe gespürt, als wenn ich meinen Mann in meinen Armen halte." - Gannicus macht Melissa eine Liebeserklärung, doch sie weist ihn ab (Die Abrechnung, 0x05)

"Vergebung, Domina. Ich möchte deine Erlaubnis, Gannicus zu sehen." - "Du bittest mich jetzt darum?" - "Ich weiß, dass er morgen verkauft werden soll, ich möchte nochmal mit ihm sprechen, bevor er geht." - Lucretia nickt. - Melissas und Lucretia letzte Worte zueinander, bevor sie zu Gannicus geht (Die Abrechnung, 0x05)

"Ich möchte etwas trinken, mit einem alten Freund." - "Nur das bin ich? Ein Freund?" - "Gannicus..." - "Ich mag keinen Honig im Wein. Der dient nur dazu, den bitteren Geschmack zu überdecken." - "Ist wohl ein Segen in solchen Augenblicken. ... Du sollst an Tullius verkauft werden." - "Drago hat mich davor gewarnt, sollte ich gegen Crixus verlieren." - "Du hast Crixus gewinnen lassen, warum hast du das getan?" - "Weil ich einfach nicht hierbleiben kann. Jeden Tag deinen Anblick zu ertragen, und dich nicht berühren zu dürfen. Ich bin nie vor einer Herausforderung davongelaufen, und dennoch habe ich keine Kraft mich dieser zu stellen." - "Dann ist es wohl am besten so. Aber trotz meiner Worte, bin ich genauso schwach." - Melissa und Gannicus letztes Gespräch, bevor sie stirbt (Die Abrechnung, 0x05)

"Melissa atme! NEIN!" - Gannicus stellt fest, dass Melissa tot ist (Die Abrechnung, 0x05)

Nach ihrem Tod:

"Drago darf nie erfahren, dass sie in deiner Zelle gewesen ist. Sie war niemals bei dir." - Lucretia zu Gannicus über Melissa (Die Abrechnung, 0x05)

"Du willst ihre Asche in der Erde begraben?" - "So wie es Brauch bei ihrem Volk ist." - "Ich kenne diesen Brauch nicht. Es gibt so vieles, was ich von ihr hätte erfahren können. Nun bin ich voller Fragen." - "Sprich in deinem Innersten mit ihr, und du erhältst Antwort." - "Hör mal Drago. Sie war eine Seltenheit unter den Frauen. Eine Blume voller Schönheit und Mitgefühl, in einer Welt voller Scheiße. Könnte ich doch nur ihren Platz einnehmen, damit ihr Lachen wieder die traurige Luft erfüllt." - "Das würde sie nicht wollen. Sie hat dich geliebt. Wie einen Bruder." - "So wie ich sie auch." - Gannicus und Drago über Melissa (Das blutige Ende, 0x06)

"Oder willst du einen anderen Menschen rächen? ... Du willst dein Leben opfern in Erinnerung an das ihre." - "Ich würde tausend Leben opfern, um sie wiederzuerwecken." - "Wenn du solche Gefühle für Melissa hattest, warum warst du dann nicht entschlossener, im Kampf vor meinem Vater? Du hättest Crixus besiegen und hierbleiben können, bei der, die dein Herz begehrte." - Batiatus erkennt, was Gannicus für Melissa fühlt (Das blutige Ende, 0x06; Fortsetzung siehe direkt darunter)

"Der Kampf war entschieden, noch bevor wir zu den Schwertern griffen." - "So könnte man auch über deine Pläne gegen Tullius sprechen. Er ist ständig von seinen Männern umgeben, oder von solchen Bürgern, die einem angesehenen Bürger zu Hilfe eilen würden." - "Dann werden auch die fallen!" - "Verdammt, du denkst nicht nach! Durch das wirst du zum Eigentum von Tullius' Schoßhund Vettius. Man schickt dich in Vettius' Ludus nach Nola, und ein Jahr könnte vergehen, bevor du dich in der Nähe von Tullius wiederfindest." - "Ich würde ein Leben lang leiden, nur um ihn erschlagen zu können." - "Einzig und allein dieses Haus wird leiden. Ein Jahr lang soll der beste Gladiator des Landes für diese Scheißkerle kämpfen?! Ein Jahr, in dem du jeden Kampf gegen meine verdammten Männer gewinnen müsstest. Nur in der Hoffnung, Tullius einmal gegenüber zu stehen." - "Er will den Mann doch sicher sehen, um den er so hart gekämpft hat, oder etwa nicht?" - "In Ketten. Unbewaffnet." - "DANN NEHME ICH MEINE HÄNDE!" - "Deine Wünsche nehme ich zur Kenntnis. Ich werde über deine Gründe nachdenken, und sie bei meiner Entscheidung berücksichtigen." - "Dominus." - Gannicus' und Batiatus' Diskussion darüber, was Gannicus ertragen würde, um Melissa zu rächen (Das blutige Ende, 0x06)

"Es ist eine große Ehre, dieses Zeichen zu tragen. Und eine noch viel größere Verantwortung. Melissa war viele Jahre lang meine Leibsklavin. Sie fehlt mir mehr, als Worte es auszudrücken vermögen. Ich erwarte nun die gleiche Treue von dir. Du sollst immer und stets in meiner Nähe sein, und mich nicht verlassen. Auch dieses Haus nicht, nicht so wie Diona es tat. Ich verstehe sehr gut, warum sie weggelaufen ist. Es war schändlich, von den Männern für ihre schmutzige Unterhaltung missbraucht zu werden. Ich sehe das ein, kann ihr jedoch nicht vergeben." - "Ja, Domina." - "Aber eines kann ich tun. Ich kann dir versprechen, dass kein Mann dich je für seine Vergnügungen benutzen wird. Deine Jungfräulichkeit wird bewahrt bleiben, und als Geschenk demjenigen gegeben werden, der sie verdient. So wie Melissa einst Drago gegeben wurde. So, nun sind wir für immer aneinander gebunden." - Lucretia zu Naevia über Melissa (Das blutige Ende, 0x06)

"Es gibt vieles, für das ich sterben würde. Vieles für das ich zu sterben verdiene. Doch dieses Haus gehört nicht mehr dazu." - "Dann kämpfe für sie. Jedes Leben, das du nimmst, das Blut, das du vergiest. Sie sieht es aus dem Schattenreich." - "Dann gebe ich ihr viel zu sehen." - Drago zu Gannicus, dass er für Melissa kämpfen soll (Das blutige Ende, 0x06)

"Du hast dir das Rudis verdient. Beweise, dass du kein Sklave mehr bist." "Ein Leben voller Blut." - "Und Siegen. Es erleichtert mein schweres Herz zu sehen, wie mein Bruder die Freiheit gewinnt. Melissa wäre stolz gewesen." - "Drago... Sie hat dich geliebt, mehr als alle anderen." - "Der Gedanke wird mich erwärmen. Bis ich sie im Schattenreich wiedersehe." - "Und ich werde euch beide dort treffen." - Dragos und Gannicus' letztes Gespräch für ca. 6 Jahre über Melissa (Das blutige Ende, 0x06)

Blood and Sand

"Du riechst nach Wein." - Ich bringe Becher. Gefüllt mit Feierstimmung." - "Ich ehre deinen Sieg. Mit Gebeten." - "Dein Unterricht hat die Wiedervereinigung mit meiner Frau ermöglicht. Aus Dankbarkeit möchte ich mit dir trinken." - "Deine Absicht weiß ich sehr zu schätzen. Aber Wein hat mir seit Jahren nicht mehr die Lippen benetzt." - "Deine Götter verbieten das?" - "Nein. Eine Frage der Disziplin." - "Sura hat mich auch stets gewarnt." - "Eine kluge Frau." - "Sehr viel klüger als ihr Mann. Wenn sie nicht in mein Leben getreten wäre..." - "Und jetzt kehrt sie zurück. Die Götter haben dich wahrhaftig gesegnet." - "Sura würde das auch sagen." - "Und du?" - "Die Götter und ich, wir gehen keine gemeinsamen Wege. Obwohl Sura viele Male versucht hat, uns einander näherzubringen." - "Weise und verständnisvoll, einen Mann trotz seiner Fehler zu lieben." - "Sie ist der Grund, weshalb das Herz in meiner Brust noch schlägt." - "So eine Liebe wie diese zu finden, ist ein seltenes, großes Glück." - "Du sprichst aus Erfahrung?" - "Meine einzige Frau. Meine Gedanken sind stets erfüllt von ihr." - "Und lebt sie noch?" - "In meiner Erinnerung." - "Ich hätte sie gerne kennengelernt. Und ihr von der Würde ihres Mannes erzählt. Verzeih mir die Störung deiner Gebete." - "Spartacus. Ich kann nicht auf den Sieg trinken. Aber auf deine Frau. Und ihre glückliche Rückkehr. Die Disziplin beugt sich dem Gebot der Stunde." - "Du ehrst uns." - Drago und Spartacus über Sura und Melissa (Stunde des Ruhms und der Trauer, 1x06)

Vengeance

"Ich schicke dich in ihre Arme, Bruder!“ - Gannicus zu Drago über Melissa bei ihrem Kampf in der Arena (Befreiung, 2x05)

Trivia

  • Die lateinischen Worte Sine Missio, die Melissa einmal in einem Gespräch benutzt, bedeuten "ohne Gnade".
  • Der Name Melitta (im englischen Original), in der deutschen Synchronisation Melissa, ist griechischen Ursprungs, und bedeutet "Honigbiene". Er hat im modernen Englisch, und auch im Deutschen, als Melissa überlebt, was genau der Aussprache im homerischen Griechisch entspricht.
  • Melissas Kommentar, dass Gannicus und Drago einmal gezwungen werden könnten gegeneinander auf Leben und Tod zu kämpfen, bewahrheitet sich in Befreiung, als dieser Fall tatsächlich eintrifft.
  • Als persönliche Leibsklavin von Lucretia, wäre Melissa als Amanuensis bekannt, was so viel wie "in Reichweite der Hand" bedeutet. Die lateinische Bezeichnung für eine "weibliche Leibsklavin" war Serva Coporis. Eine weibliche Haussklavin war bekannt als Ancillae, also "Dienerin".
  • Melissa kam vermutlich aus Hispania, das man daraus schließen kann, als Gannicus Drago fragt, ob er ihre Asche in der Erde begraben will, und Drago sagt, dass dies bei Melissas Volk so üblich sei. Viele Völker der iberischen Halbinsel begruben ihre Urnen in der Erde.
  • In der Tera-Nekropole im portugisieschen Alentejo wurden mehrere vergrabene Urnen gefunden, auf genau die Art und Weise, wie Melissas Asche bergraben wurde. Der Turduli-Stamm, von dem angenommen wird, dass er keltischer Herkunft war, wurde geschichtlich in der Region Alentejo angesiedelt.
  • Melissa könnte aus der ehemaligen phönizischen Provinz Turditania stammen (später Hispania Baetica, heute bekannt als Andalusien), oder von einem der südlichen iberischen Stämme, wie den Bastetani (Almeria, Granada und Albacete), Turduli (Alentejo, Südportugal und Extremadura) oder den Edetani (Valencia).
  • Weder Drago noch Gannicus fanden jemals heraus, das Lucretia indirekt für Melissas Tod verantwortlich war, als sie den Wein vergiftete, der für Titus Batiatus bestimmt war. Melissa nimmt die Amphore später mit in Gannicus' Zelle, und trinkt davon, was ihren Tod verursacht. Beide glauben, es sei Tullius gewesen, der Titus' Wein vergiftet hat (der Wein war ein Geschenk von Tullius), und so auch indirekt Melissa.

Einzelnachweise

  1. 0x01 Alte Sünden
  2. 0x03 Das Familienoberhaupt
  3. 0x04 Hinter der Maske
  4. 0x05 Die Abrechnung
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